Deutsche Meisterschaft

Bei dem Wettbewerb STEM-Racing hat unser Einhard-Team aiXplosion bei der Regionalmeisterschaft eine starke Leistung gezeigt und sich erfolgreich für die Deutsche Meisterschaft (DM) qualifiziert. Dieser besondere Wettbewerb fordert von den teilnehmenden Teams weit mehr als nur Geschwindigkeit auf der Strecke, denn er verbindet Technik, Teamarbeit und Kreativität auf hohem Niveau.

Im Zentrum des Wettbewerbs steht die Entwicklung eines Miniatur-Formel-1-Rennwagens. Dieser wird zunächst mithilfe einer CAD-Software digital konstruiert. Anschließend erfolgt die Fertigung, entweder durch 3D-Druck oder CNC-Fräsen, beispielsweise aus Balsaholz. Ziel ist es, ein möglichst leichtes, stabiles und aerodynamisch optimiertes Fahrzeug zu bauen. Doch das Rennauto allein reicht nicht aus, denn auch ein thematisch gestalteter Teamstand, ausführliche Portfolios sowie eine überzeugende Präsentation gehören zu den Pflichtbestandteilen.

Nach intensiven Wochen der Vorbereitung ging es für unser Team aiXplosion am 15. Mai per Zug ins bayerische Neuburg an der Donau. Nach der rund achtstündigen Fahrt bezogen wir unsere Apartments, erledigten letzte Einkäufe, und währenddessen liefen bereits die finalen Vorbereitungen auf Hochtouren.

Am Freitag, dem 16. Mai, starteten wir den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück, bevor wir zum Audi Driving Experience Center aufbrachen, dem Austragungsort der diesjährigen DM. Nach der Anmeldung begann unser Team ab 16 Uhr mit dem Aufbau des Teamstandes. Dafür stand ein 2,5 Meter hoher Stand mit einer Grundfläche von 2 Metern Breite und 1 Meter Tiefe zur Verfügung. Dieses sogenannte Pit Display diente vor allem der Präsentation des Fahrzeugs sowie der Darstellung der eigenen Arbeitsweise und Teamidentität. Nachdem alles fertig eingerichtet war, kehrten wir in unsere Apartments zurück, um Kraft für den großen Tag zu tanken.

Der Race Day am Samstag, dem 17. Mai, begann früh. Bereits ab 9:00 Uhr wurden die Teilnehmer eingelassen. Nach einer kurzen Begrüßung wurde die Jury vorgestellt, gefolgt von einer inspirierenden Rede durch Stefan Dreyer, den CTO der Audi Formula Racing GmbH. Damit war der Startschuss für einen Tag voller Nervenkitzel und technischer Höchstleistungen gefallen.

aiXplosion präsentierte sich stark auf der Rennstrecke. In den regulären Rennen treten jeweils zwei Teams gegeneinander an, wobei jeder Wagen zweimal startet – je einmal auf der linken und einmal auf der rechten Spur. Aus vier Läufen wird die beste Rennzeit gewertet. Strafzeiten aufgrund von Regelverstößen werden hinzugerechnet. Mit einer Bestzeit von 1,121 Sekunden, der schnellsten Zeit der gesamten Meisterschaft, belegte aiXplosion den 1. Platz im Ranking der Rennzeiten.

Doch STEM-Racing bedeutet mehr als nur Geschwindigkeit. In der Präsentation musste jedes Team in nur acht Minuten seine Projektidee, die technische Umsetzung, das Teamkonzept sowie die Teamarbeit vorstellen. Bewertet wurde durch drei Jurymitglieder, und das Vizeweltmeister-Team Array hörte aiXplosion dabei besonders interessiert zu. Auch beim Teamstand war die Bewertung vielschichtig: Es kam auf die Teampräsenz, die visuelle Aufbereitung, die technische Tiefe im Bereich der Konstruktion und Fertigung des Fahrzeugs sowie auf die Beantwortung der Juryfragen an.

Nach einem spannenden Nachmittag mit weiteren Knock-out-Rennen, bei denen neben der reinen Rennzeit auch die Reaktionszeit entscheidend ist, ging es zur Siegerehrung. aiXplosion belegte einen starken 5. Gesamtrang, knapp hinter den WM-Teams.

Zusätzlich erhielt das Team mehrere Sonderpreise:
– Preis für das schnellste Auto
– Preis für die beste Konstruktion
– „Vorsprung durch Technik“-Preis von Audi für herausragende Leistungen in Konstruktion, Produktion, Forschung und Entwicklung sowie deren Dokumentation.

Dieser Preis beinhaltete eine Rennfahrt in einem Sportwagen auf der Audi Driving-Teststrecke in Neuburg.

„Der Adrenalinkick war einfach unbeschreiblich. Anschließend folgte eine Fahrt mit einem SUV über die Offroad-Strecke. Dabei sind wir über 45-Grad-Steigungen gefahren, haben die maximale Achsverschränkung getestet, sind bei jeder Gelegenheit gedriftet und haben vieles Weitere gezeigt bekommen. Es war ein besonderes Erlebnis, das wir nie vergessen werden“, erzählt ein Teammitglied von aiXplosion.

Am Abend wurde gemeinsam gegessen und das Erlebte gefeiert. Der 18. Mai stand im Zeichen der Rückreise. Wir waren erschöpft, aber voller Motivation – und das Team spielt momentan mit dem Gedanken, im nächsten Jahr vielleicht erneut anzutreten.

Zum Abschluss möchten wir noch Danke sagen.
„Kein Projekt dieser Größe funktioniert allein. Es braucht Vertrauen, Unterstützung und Menschen, die an uns glauben.“

Wir bedanken uns herzlich bei all unseren Sponsoren und Unterstützern, ohne die diese Teilnahme nicht möglich gewesen wäre. Ein besonderer Dank gilt Frau Kosczelny, die uns während der gesamten Fahrt begleitet und tatkräftig unterstützt hat.

Der größte Dank gilt jedoch unserer betreuenden Lehrerin Frau Kraus.
„Sie hat uns nicht nur begleitet, sondern genauso wie wir viel private Zeit in dieses Projekt investiert und uns stets unterstützt – dafür möchten wir von Herzen Danke sagen.“

Ebenso bedanken wir uns bei unserem großartigen Backoffice-Team, das hinter den Kulissen alles mitorganisiert, kommuniziert und mitgedacht hat.

Ein herzliches Dankeschön geht auch an Lisanne – für die tollen Fotos, mit denen sie unsere Momente festgehalten und uns während der gesamten Fahrt begleitet hat.

Danke – im Namen von aiXplosion.

Impressionen

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